Das Kleinwalsertal
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Das Kleinwalsertal mit seinen ca. 5000 Einwohnern ist ein Synonym für herrlichen Urlaub in einem wunderschönen Tal, umgeben von einem imposanten Bergkranz. Von Bergen abgeschirmt erstreckt es sich auf einer Fläche von 97 Quadratkilometern. Dieses alpine Kleinod ist mit dem PKW nur über Deutschland erreichbar. Es ist circa 15 km lang und 6,5 km breit.
Im Sommer kann man Österreich zu Fuß über Pässe erreichen, im Winter bleibt es vollkommen abgeschottet vom übrigen Bundesgebiet.
Wegen seiner isolierten Lage ist es seit 1891 Zollanschlussgebiet und bis zur Einführung des Euro war die deutsche Mark offizielle Währung. Mit dem EU-Beitritt Österreichs verliert der Zollanschluss-Status jedoch zunehmend seine Bedeutung.
Ursprünglich waren die Walser (schweizerische Aussiedler aus dem Kanton Wallis um 1300) überwiegend Bauern und Holzarbeiter. Nach dem Ersten Weltkrieg kamen die ersten Gäste in dieses einmalige Tal mit seinem außergewöhnlichen Hochgebirgsklima. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte es sich zu einer rasant wachsenden Fremdenverkehrsgemeinde von weltbekanntem Ruf.
Heute ist das Kleine Walsertal zu einem im Sommer und Winter von vielen Gästen besuchten Paradies geworden. Eine große Rolle spielt dabei seine geografische Lage und die Schneesicherheit. Sonnenscheinmäßig ist es ein begünstigtes Gebiet, besonders wenn im Winter die Wolkendecke tief liegt oder wenn in Mitteleuropa die Niederungen im Nebel liegen. Circa 160 Tage im Jahr von Mitte November bis Ende April liegt eine geschlossene Schneedecke über dem Tal. Die reichlichen Niederschläge erreichen ihr Maximum im Sommer, ihr Minimum im Winter. In der Regel ist der Frühling niederschlagsreicher als der Herbst. Weiters treten kaum größere Windgeschwindigkeiten auf, da die Gebirgskämme quer zur Windrichtung verlaufen.
Zu guter Letzt sei noch die sprichwörtliche Walser Gastfreundschaft erwähnt, die dem Gast einen rundum angenehmen Urlaub in schönster Umgebung verschafft.

